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Videorückblick: Das war unser Mobilitätsgipfel #AUTOKORREKTUR

13.11.2017

 

Auf ihrem Mobilitätsgipfel „AUTOKORREKTUR – Zukunft in BWgung bringen“ diskutierte die GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg (GJBW) mit hochkarätigen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft über die Mobilität von morgen. Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann betonte, dass die Verkehrswende für den Erfolg der Energiewende unabdingbar sei, die Elektrifizierung des Autos allein aber noch keine Verkehrswende sei. Auch Prof. Dr. Andreas Knie vom Berliner Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel forderte ein mutige Mobilitätswende, denn das Eigentum von Verkehrsmitteln sei nicht die Zukunft. Diese Forderung unterstützte auch das Sprecher*innenduo der GJBW: „Das Auto, wie wir es heute nutzen, ist ein zukunftsfeindliches Relikt des 20. Jahrhunderts“, so Lena C. Schwelling und Marcel Roth.

Nach dem intensiven Austausch mit den zum Mobilitätsgipfel geladenen Expert*innen steht für die GJBW fest, dass die Mobilitätswende im Land nur gelingen kann, wenn der Automobilverkehr deutlich reduziert wird. Deshalb fordert die Jugendorganisation der Grünen von der Landesregierung, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Anzahl der Automobile in Baden-Württemberg bis 2030 um 30 Prozent und bis 2050 um 85 Prozent zu reduzieren. Der verbleibende Fahrzeugbestand muss komplett emmissionsfrei sein. Damit die individuelle Mobilität erhalten bleibt, braucht es massive Investitionen in den ÖPNV, einen konsequenten Ausbau von Fuß- und Radwegen und tragfähige Konzepte für autonomes und geteiltes Fahren.