Think big: Mobilitätswende? Challenge accepted!

28.02.2018

Wie wird die Mobilitätswende in BaWü gedacht? Groß! Das zumindest muss sie, wenn wir mehr als nur den Vebrennungsmotor durch den Elektromotor ersetzen wollen. Im Februar haben wir uns zusammen mit der Landesarbeitsgemeinschaft Mobilität, Verkehsminister Winne Hermann, dem bahnpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion Matthias Gastel und weiteren Expert*innen zu einem Fachgespräch getroffen, das intensiv auf zwei sehr relevante Studien einging.

Zuvor haben wir einen Antrag auf der LDK in Heidenheim gestellt, der letztlich nicht abgestimmt wurde: “Radikale Mobiltätswende einleiten – jetzt”. Unser Mobilitätsantrag bezog sich auf die Studie “Mobiles Baden-Württemberg”, die unserer Meinung nach sehr gut beschreibt, was getan werden muss, wenn man das Pariser Klimaabkommen ernst nimmt. Am Ende geht sie aus von einer Reduzierung des Individualverkehrs von 85 %. Weil wir vernetzt unterwegs sind, Autos radikal besser ausgelastet werden und wir es geschafft haben, unsere Mobilitätskultur zu verändern.

Die Studie der Baden-Württemberg-Stiftung wurde von Projektträger Klaus Amler vorgestellt, der detailliert auf die drei Szenarien der Studie einging und erläuterte, dass nur mit einem Wandel der Mobilitätskultur soziale und ökologische Kriterien erfüllt werden können, wenn die Erderwärmung auf unter 2 Grad gehalten werden soll.

Aber das war erst der Anfang. Wir haben festgestellt: Innerhalb der Partei gibt es ein unheimliches Bedürfnis, Visionen zu formulieren, die mehr als den Umstieg auf E-Mobilität im Blick haben. Wir sagen: Challenge accepted! Es wird weitergehen…