Ja zur Ehe-Öffnung ist keine Zufallsmehrheit, Herr Strobl!

26.05.2015

Die GRÜNE JUGEND Baden-Württemberg fordert CDU-Landeschef Thomas Strobl auf, endlich auf seinen Kollegen Stefan Kaufmann zuzugehen. Die Zustimmung von zwei Drittel in der Bevölkerung müsse in Gesetzesform gegossen werden und sei keine Zufallsmehrheit.

„Es ist schon erstaunlich, wie einige heterosexuelle Männer in der Landes-CDU ihrem Stuttgarter Kollegen Kaufmann die volle Gleichberechtigung verwehren wollen“, sagt Lena Christin Schwelling, die neue Landessprecherin der GRÜNEN JUGEND Baden-Württemberg. Die CDU müsse sich nach dem erstaunlichen Ergebnis im katholischen Irland endlich in Richtung Gleichstellung bewegen.

Co-Sprecherin Leonie Wolf meint weiter: „Umfragen zeigen, dass zwei Drittel der Bevölkerung für die Homo-Ehe sind. Wenn CDU-Landeschef Strobl in der Frankfurter Rundschau von einer „Zufallsmehrheit“ im Bundestag spricht, ignoriert er schlicht, dass die breite Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger schon viel weiter ist.“ Leonie Wolf frage sich, ob die konservative Dogmatik einiger Heterosexueller in der CDU schon wieder vom Verfassungsgericht überholt werden müsse. Das sei vor allem beim Adoptionsrecht die Frage, das die GRÜNE JUGEND schon seit Langem fordere.