Grüne Jugend verabschiedet Resolution zur Landtagswahl 2016

12.05.2015

„Vielfalt? Läuft bei uns!“ – Unter diesem Motto hat die Grüne Jugend Baden-Württemberg am vergangenen Sonntag ihre Forderungen zur Landtagswahl 2016 diskutiert und abgestimmt.

Kita-Pflicht ab dem dritten Lebensjahr, Umbau des mehrgliedrigen Schulsystems hin zu einer Gemeinschaftsschule für alle, anonymisierte individuelle Kennzeichnung für Polizist*innen, Aufhebung des nächtlichen Alkoholverkaufsverbotes – Das sind nur ein paar der junggrünen Forderungen, die am Wochenende auf der Landesmitgliederversammlung der Grünen Jugend in Karlsruhe beschlossen wurden.

„Gerade im Hinblick auf die Debatte zum Landtagswahlprogramm wollen wir Antreiber*innen sein und für viele Impulse sorgen. Wir wollen nicht nur, dass erfolgreiche Projekte der grün-roten Landesregierung fortgesetzt werden, sondern auch neue Ideen einbringen und noch nicht Umgesetztes einfordern“, sagt Leonie Wolf, neu gewählte Landessprecherin der Grünen Jugend.

„Viele unserer Forderungen, wie die Reform des Landtagswahlrechts oder die Umsetzung einer „Schule für alle“, sind schon seit einigen Jahren auf unserer Agenda. Politische Erfolge, wie beispielsweise die Abschaffung der Studiengebühren, zeigen, dass es sich lohnt, an Themen dran zu bleiben und dass so manches dicke Brett schlussendlich doch durchbohrt werden kann“, ergänzt Lena Christin Schwelling, Landessprecherin der Grünen Jugend.

Man sehe dem Landtagswahlprogrammprozess optimistisch entgegen und sei sich sicher, dass junggrüne Forderungen im Landtagswahlprogramm angemessen berücksichtigt würden, so die am Wochenende gewählte weibliche Doppelspitze.

„Vielfalt? Läuft bei uns!“ – Die Resolution der Grünen Jugend Baden-Württemberg zur Landtagswahl 2016 finden Sie hier.