Landesvorstände der Grünen Jugend Baden-Württemberg
1991
Gründungsvorstand:
Katja Schmitt (Aufbau), Martin Lesny (Aufbau), Matthias Gastel (Presse), Mark Hentschel (Kontakt Grüne), Kerstin Andreae (Organisation), Roger Sonnewald (Kontakt andere Verbände), Heike Dederer (Finanzen), Peter Pötsch (Kontakt grüne Jugendverbände)
1992
fehlt
1993
im Lavo: Peter Pötsch (Finanzen), Matthias Gastel (Presse), Kerstin Andreae, Steffen Barth
LMV: Als Lavo werden neu gewählt: Tini Hinderer, Volker Nill, Winni Hensinger, Ingo Hampf, Steffen Barth, Wolf Wilke, Till Westermayer (Finanzen) und Matthias Gastel (Presse)
LA 25. September 1993 (Lörrach): Volker Nill tritt zurück, Alex Lange kandidiert, wird aber nicht gewählt
LA 20. November 1993 (Heilbronn): Ingo Hampf und Wolf Wilke treten zurück, Anja Jagsch und Alex Bonde werden nachgewählt
1994
LA 29. Januar 1994 (Karlsruhe): Rücktritt Alex Bonde wg. Buvo, weiterhin kommissarisches Vorstandsmitglied; Nachwahl Corinne Rosenhahn in den LaVo
LMV 06. März 1994 (Stuttgart): Als Lavo werden neu gewählt: Steffen Barth, Till Westermayer (Finanzen), Anja Jagsch, Corinne Rosenhahn, Petra Küfe, Charlotte Lutz, Niko Karcher und Armin Fischer; dort u.a. auch Beitritt zum GAJB (Grün Alternatives Jugendbündnis = Bundesverband der GAJ)
LA 03. September 1994 (Böblingen): Rücktritt Steffen Barth und Petra Küfe, Nachwahlen Alexander Lange, Agnes Obenauer
Lavo Stand November 1994: Armin Fischer (Presse), Anja Jagsch , Niko Karcher, Alexander Lange, Charlotte Lutz, Agnes Obenauer, Corinne Rosenhahn, Till Westermayer (Schatzmeister)
LA 03. Dezember 1994 (Karlsruhe): Rücktritt Niko Karcher, Nachwahl Marco Walker
1995
LMV 3.-5. März 1995 (Murrhardt): Als Lavo neu gewählt werden Anja Jagsch, Kerstin Schaefer, Marco Walker, Till Westermayer (Finanzen), Ute Gerber, Patrick Batarilo, Niko Karcher (Presse), Sandra Eberhart
LMV 06.-08. Oktober 1995: Rücktritt Anja Jagsch, Nachwahl Steffi Bauer
1996
LMV 13.-14. Januar 1996 (Stuttgart): Als Lavo neu gewählt werden: Niko Karcher (Presse), Steffen Hamann (Finanzen), Ute Gerber, Steffi Bauer, Franziska Brantner, Hülya Bayram, Veli Turhan, Nadyne Dittmann
Herbst 1996:
Lavo Herbst 1997: Franziska Brantler (Sprecherin), Hendrik Becker (Sprecher), Steffen Lemmerzahl (Schatzmeister), Anke Werner (AK Bosnien, Hochschulpolitik), Alex Bonde (Generationenvertrag), Stefan Häseler (Ökologie), Tobias Rohrberg (Europapolitik)
1997
Herbst 1997: Geschäftsführender LaVo: Julia Gebrande, Hendrik Becker, Sebastian Bukow; BeisitzerInnen: Pia Reufsteck, Katharina Völlinger, Tanja Walz, Setfan Häseler, Andreas Schneider
1998
Oktober 1998: Geschäftsführender LaVo: Julia Gebrande, Alex Bonde, Sebastian Bukow (Schatzmeister), BeisitzerInnen: Anna Kölling, Katharina Völlinger, Stefan Häseler, Patrik Schulz
1999
LMV 07. November 1999 (Freiburg): Vorsitzende: Steffi Wolpert, Vorsitzender: Alex Bonde, Schatzmeister: Ramin Goo
2000
LMV Juni 2000 (Tübingen): Rücktritt der Vorsitzenden (Steffi Wolpert), Vorsitzende: Rike Erhardt, Vorsitzender: Alex Bonde, Schatzmeister: Ramin Goo, Beisitzerinnen: Sandra Dümer, Nadyne Dittmann, Sebastian Bukow, Holger Kesten, Friederike Kämpfe
LMV im November 2000 (Walldürn): war nicht beschlussfähig, weil nicht genug Mitglieder kamen... Rücktritt der Vorsitzenden. Sandra Dümer übernimmt kommissarisch das Amt.
Rücktritt des Schatzmeisters. Ulrich Narr übernimmt kommissarisch das Amt.
2001
LMV im Januar 2001 (Kirchheim): Vorsitzende: Sandra Dümer, Vorsitzender: Alex Bonde, Schatzmeister: Ulrich Narr, BeisitzerInnen: Sebastian Bukow, Friederike Kämpfe, Holger Kesten, Mareike Zieher
LMV April 2001 (Tübingen): Vorsitzende: Sandra Dümer, Vorsitzender: Holger Kesten (Rücktritt von Alex Bonde), Schatzmeister: Ulrich Narr, BeisitzerInnen: Alexander Schenk, Friederike Kämpfe, Mareike Zieher, Sebastian Bukow, Katrin Rönicke
LMV Oktober 2001 (Titisee-Neustadt): Rücktritt Ulrich Narr (Schatzmeister), Nachwahl Schatzmeister: Alex Schenk, Deswegen: Nachwahl Beisitzerin: Felicitas Rohrer
2002
LMV 10. März 2002 (Mannheim): Vorsitzende: Sandra Dümer, Vorsitzender: Sebastian Glathe, Schatzmeister: Christoph Bader, BeisitzerInnen: Stefanie Hähnlein, Felicitas Rohrer, Katrin Rönicke, Sebastian Engelmann, Sebastian Wolf
LMV 11.-13. Oktober 2002 (Karlsruhe): Rücktritt Sandra Dümer, Nachwahl Steffi Hähnlein als Vorsitzende, Als Beisitzerinnen werden nachgewählt: Naemi Mosgowi, Cordula Rutz, Cathy Bauer
2003
LMV April 2003 (Waiblingen): Vorsitzende: Steffi Hähnlein, Vorsitzender: Sebastian Engelmann, Schatzmeister: Christoph Bader, BeisitzerInnen: Cordula Rutz, Nina Pfreundschuh, Iris Weible, Henning Schürig, Sebastian Wolf
LMV Oktober 2003 (Tübingen):kein Rücktritt, deshalb keine Nachwahl
2004
LMV Mai 2004 (Konstanz): Vorsitzende: Steffi Hähnlein, Vorsitzender: Sebastian Engelmann, Schatzmeister: Christoph Bader, BeisitzerInnen: Cordula Rutz, Iris Weible, Tanja Petry, Alex Schenk, Simon Ding
LMV November 2004 (Ulm): Rücktritt von Steffi Hähnlein und Cordula Rutz, Nachwahl: Lavinia Steiner als Vorsitzende, Friederike Neugebauer als Beisitzerin
2005
LMV April 2005 (Stuttgart): Vorsitzende: Iris Weible, Vorsitzender: Sebastian Engelmann, Schatzmeister: Christian Brugger, BeisitzerInnen: Naemi Mosgowi, Julia Hirt, Sophie Karow, Alex Schenk, Simon Ding
LMV November 2005 (Stuttgart): kein Rücktritt, deshalb keine Nachwahl
2006
LMV Mai 2006 (Mannheim): Vorsitzende: Iris Weible, Vorsitzender: Sebastian Wolf, Schatzmeister: Christian Brugger, BeisitzerInnen: Helene Rädler, Vera Nowotny, Anna-Kathrin Wesolowski, Michael Joukov, Oliver Hildenbrand
2007
LMV Mai 2007 (Ulm): LaVo: Agnieszka Malczak, Oliver Hildenbrand; BeisitzerInnen: Vera Nowotny, Sophie Schmid, Anja Wesolowski, Michael Joukov, Lukas Emele; Schatzmeister: Christian Brugger
LMV September 2007 (Freiburg): Rücktritt Vera Nowotny, Nachwahl: Naemi Mosgowi
2008
LMV Juni 2008 (Böblingen): Landesvorsitzende: Agnieszka Malczak, Oliver Hildenbrand; Schatzmeister: Christian Brugger; BeisitzerInnen: Julia Janczyk, Michael Joukov, Dennis Neuendorf, Sophie Schmid, Lena Schwelling
LMV November 2008 (Tübingen): Kein Rücktritt, deshalb keine Nachwahl
2009
LMV Juni 2009 (Stuttgart): Landesvorsitzende: Agnieszka Malczak, Oliver Hildenbrand; Schatzmeisterin: Sophie Schmid; BeisitzerInnen: Julia Jancyk, Jonas Közle, Lena Schwelling, Felix Anderl, Bennet Müller
LMV Dezember 2009 (Mannheim): Agnieszka Malczak wurde in den Bundestag und Julia Jancyk zur neuen Landesvorsitzenden gewählt.
2010
LMV Mai 2010 (Schwäbisch Gmünd): Felix Anderl und Lena Schwelling haben nicht mehr als Beisitzer kandidiert, neue BeisitzerInnen: Anja Wesolowski, Marcel Emmerich
Die LMV beschloss des Weiteren, dass Landesvorsitzende nun LandessprecherInnen heißen.
Geschichte der Grünen Jugend Baden-Württemberg:
Im November 1990 veranstaltete die damals noch „DIE GRÜNEN“ genannte Partei (die Grünen Ba-Wü) einen grün-ökologischen Jugendkongress. Mehr als 60 Jugendliche unterhielten sich über Themen wie Verkehr, freiwilliges ökologisches Jahr, Müll und Atomenergie. Da die TeilnehmerInnen auch weiterhin miteinander arbeiten wollten, entstand die Idee eines Jugendverbandes.
Anfang 1991 sprach sich die Landesdelegiertenkonferenz der Grünen Ba-Wü in Freiburg für die Unterstützung eines Jugendverbandes aus.
14.04.1991 in Bietigheim-Bissingen: Gründung der GJ Baden-Württemberg, damals noch GAJ = Grün-Alternative Jugend. Es waren damals ca. 100 Jugendliche.
Die GAJ wurde gleich von dern Grünen Ba-Wü als Jugendverband anerkannt.
Die GAJ Ba-Wü gab sich auf dem Gründungskongress eine Satzung und eine Plattform und existierte bis Ende 1999 als grünnahe jugendliche Nebenorganisation der Grünen in Baden-Württemberg.
Motto: „Weil sauer sein Folgen hat“.
Auszug aus einer damaligen Rede:
Wir, die Jugendlichen sind sauer. Sauer, dass eine Politik gemacht wird, welche die Zukunft der Jugendlichen verbaut. Sauer, dass Jugendpolitik von Menschen gemacht wird, die nicht mehr jugendlich sind und die die Probleme der Jugendlichen gar nicht mehr verstehen können. Denn zwischen sich „jugendlich fühlen“ und „jugendlich sein“ bestehen große Unterschiede. Die GAJ will dazu beitragen, dass junge Leute sich selbst artikulieren, ihre eigenen Probleme formulieren und neue Lösungsansätze finden. Nur so kann eine jugendfreundliche Politik entstehen, eine Politik mit Perspektiven für die Jugendlichen.
„Ausgesprochen GAJL“ hieß die erste Ausgabe der Mitgliederzeitschrift der GJ Ba-Wü und erschien im August 1991. Schwerpunktthema war „Welle der Gewalt“.
Ab 1992 wurde auch begonnen, Ortsgruppen aufzubauen.
Zudem wurden thematische Arbeitskreise gegründet, u.a. zu Drogen, Asyl, Verkehr, Umwelt und Frauen.
14.- 16. 01 1994 in Hannover: Gründung der GJ Bundesverband, damals noch GAJB =
Grün-Alternatives Jugendbündnis
Im Vorfeld gab es lange Strukturdebatten (BuJuKo, GABA).
17.- 19. 6. 1994 in Magdeburg: Aufnahme der GAJ Ba-Wü in das GAJB
13. April 1996 in Freiburg: 5-Jahres Feier der GJ Ba-Wü
1999 wurde die GAJ BaWü aus finanziellen Gründen Teilorganisation der Partei Bündnis 90/die Grünen.
Auf der Frühjahrs-LMV 2000 in Tübingen benannte sich die GAJ Ba-Wü (nachdem das auch der Bundesverband getan hatte) in Grüne Jugend Baden-Württemberg um.
7.4.2001 in Tübingen: 10-Jahres-Party der GJ Ba-Wü
Bundeskongress 5.- 7. Oktober 2001 in Berlin:
Die GJ Bundesverband wird Teilorganisation von Bündnis 90/die Grünen
Resultat: Gründung des linken Igels als kritische Instanz gegenüber den Bündnis 90/die Grünen innerhalb der GJ.
Auf der Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/die Grünen im November 2001 in Rostock wird die GJ BV als Jugendverband offiziell anerkannt und Teilorganisation.
Aktionen:
März 1992:
Bildungspolitischer Kongress mit VertreterInnen der SchülerInnenmitverwaltung.
Themen: ökologische Schule, Lehrpläne, Demokratisierung der Schule
1992:
„Liebesgrüße nach Moskau“
Zusammen mit der GJ Schleswig Holstein und GJ Hessen wurden Kondome nach Rußland geschickt.
Landtagswahlkampf 1992:
Der Jugendteil des LT-Wahlprogrammes wurde von der GAJ formuliert.
Wahlkampf-Motto: „Auch Späth-Folgen sind Altlasten“.
Oktober 1992:
Kongress zum Thema „Politik-Verdrossenheit“.
Wegen Überfüllung musste vielen Anmeldungen abgesagt werden.
06.06.-09.06.2001:
Pfingstcamp in der Nähe von Waldshut
19.02.2001:
Solarmobil-Sternfahrt unter dem Motto „Solarmobil ab 16“.
Von Stuttgart aus fuhren verschiedene Teams mit den Solarmobilen auf 4 Strecken nach:
Esslingen – Göppingen - Geislingen
Ludwigsburg – Bietigheim-Bissingen – Lauffen (Neckar)
Vaihingen (Enz)
Stuttgart-Vaihingen – Tübingen – Reutlingen
Landtagswahlkampf 2001:
Postkarten-Serie „Grün fickt besser“
9 Postkarten, die u.a. im Bildzeitungs-Niveau gestaltet waren und mit reißerischen Sprüchen für Aufsehen sorgten, waren aber auf der Rückseite mit weiteren Infos versehen.
Diese Kampagne war so auffallend, dass die GJ sogar in die Fernseh-Sendung „wahre Liebe“ eingeladen wurde (und dort auch hin ging).
Europawahlkampf 2004:
Die GJ Ba-Wü erstellt einen Europa-Reader, u.a. mit Infos über Europa und die Wahl und mit Rezepten der Beitrittsländer.
Bundestagswahlkampf 2005:
Die GJ Ba-Wü beteiligt sich an der vom GJ Bundesverband organisierten Wahlkampftour „Hochtouren“ bei der 8 Busse ab 3 Wochen vor der Wahl quer durch Deutschland fahren und Wahlkampf vor Ort machen. Ein Bus fuhr dabei auch durch Ba-Wü, die GJ Ba-Wü fing sogar schon mehrere Tage früher mit der Tour an.
Landtagswahlkampf 2006:
Die GJ Ba-Wü verteilt u.a. Buttons mit dem Kopf von CDU-Ministerpräsident Oettinger und der Aufschrift „stupid white man“. Außerdem wird ein Aktions-Reader erstellt und allen Ortsgruppen zur Verfügung gestellt.
Mitglieder-Zeitung:
Die erste Ausgabe der Mitgliederzeitschrift der GJ Ba-Wü hieß „Ausgesprochen GAJL“ und erschien im August 1991. Schwerpunktthema war „Welle der Gewalt“.
Ursprünglich wurde die Zeitung aus dem Lavo heraus produziert.
Später ging die Redaktion auf die Mitglieder über.
Durch wechselnde Redaktions-Mitglieder wurde die Zeitung irgendwann nach einem Relaunch in „Bitter Lemon“ umbenannt.
Später gab es dann innerhalb der „Bitter Lemon“ eigene Landesverbandsseiten (vom Lavo), die "Zitro" hießen. Im Rahmen von Umstrukturierungen der Redax wurde die Zeitung komplett in „Zitro“ umbenannt.
Parallel zur „Ausgesprochen GAJL“, die als Mitgliederzeitschrift mit einer Auflage von 1.000 Stück auch an InteressentInnen geschickt wurde gab es das „Ausgesendet GAJL“, was als Rundschreiben an die Ortsgruppen zwecks Information und Kontakt geschickt wurde.
Einfluß auf die Grünen / Zusammenarbeit mit den Grünen:
Bundestag: Alex Bonde und Kerstin Andreae werden 2002 in den Bundestag gewählt und 2005 (vorgezogene Neuwahlen) wieder reingewählt (dann aber nicht mehr als GJ´ler).
Grüne Blätter: 1 Redaktionsmitglied ist meist GJ-Mitglied, aber kein MUSS.
Parteirat: Christoph Bader als Kandidat der GJ im Parteirat seit 2003, aber kein MUSS.
Darüber hinaus:
Beteiligung in den Kreisverbänden, Zusammenarbeit von GJ-Ortsgruppen und Grünen-Kreisverbänden, Wahlkampf mit und für die Grünen, GJ-Mitglieder als Landtags- und Bundestags-KandidatInnen, Teilnahme an Landesdelegiertenkonferenzen,...
Außerdem
auch immer Zusammenarbeit mit dem GJ Bundesverband:
Ba-Wü´lerInnen im Bundesvorstand (z.B. Alex Bonde), in der Spunk-Redaktion, Mitarbeit in den bundesweiten Fachforen (=Arbeitskreise), bei Vernetzungstreffen,...
Wann möglich, dann auch Zusammenarbeit mit den anderen GJ Landesverbänden:
Bundestags-Wahlkampf, gemeinsame Aktion gegen Studiengebühren,...
Diese Aufstellung wurde anlässlich des 15-jährigen Jubiläums der GJ Ba-Wü von Iris Weible zusammengetragen. Sie erhält keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit sondern bietet noch genug Raum zur Ergänzung.
Vielen Dank vor allem an Till Westermayer und Kerstin Andreae für Informationen von „früher“. Und an Steffi Hähnlein und Sandra Dümer für die „mittleren Jahre“.